Umzug in der Schwangerschaft - sicher und ohne Überlastung
Ein Umzug lässt sich auch schwanger gut bewältigen, sofern Sie selbst nichts Schweres stemmen oder schleppen und das Anstrengende den Helfern überlassen. Widmen Sie sich dem Planen und den leichten Handgriffen, legen Sie immer wieder Pausen ein und gehen Sie scharfen Reinigungsmitteln sowie frischer Farbe aus dem Weg. Alles, was körperlich fordert, nehmen wir Ihnen ab, sodass Sie sich und Ihr Baby schonen können.
Die goldene Regel: bloß nichts Schweres anheben
Beim schwangeren Umziehen steht an erster Stelle, den eigenen Körper zu entlasten. Die größten Gefahren gehen von Überanstrengung, von ruckartigem Anheben und vom Klettern auf Leitern aus. Zur Orientierung: Regelmäßiges Heben sollte bei Schwangeren rund fünf Kilogramm nicht übersteigen, im letzten Trimester merklich weniger.
- •Das Anpacken von Kartons, Möbeln und Getränkekisten geben Sie restlos an die Helfer ab.
- •Klettern Sie weder auf Leitern noch auf Stühle, um Schränke leerzuräumen oder Lampen abzunehmen.
- •Stehen und bücken Sie sich nicht über längere Zeit, sondern gönnen Sie sich immer wieder Pausen mit hochgelagerten Beinen.
- •Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers: Sobald es im Bauch zieht, Ihnen schwindelig wird oder die Erschöpfung kommt, machen Sie umgehend Schluss.
Lieber delegieren als selbst mit anpacken
Am entspanntesten verläuft ein Umzug in der Schwangerschaft dann, wenn Sie die Aufgaben verteilen. Je mehr Sie abgeben, desto weniger Risiko und Stress lasten am Ende auf Ihnen.
Wem lediglich ein paar kräftige Arme fehlen, der ist mit einzelnen Umzugshelfern bestens bedient, die das Tragen und Schleppen erledigen, während Sie die Fäden in der Hand behalten. Wer selbst kaum etwas anfassen möchte, entscheidet sich für den kompletten Privatumzug, bei dem wir einpacken, tragen, transportieren und am Ziel alles wieder zusammenbauen.
Das Ab- und Aufbauen von Schränken, Bett und Babyzimmer erledigen wir auf Wunsch gleich als Möbelmontage mit. Damit bleibt Ihnen sowohl das Hantieren mit Werkzeug als auch das Bücken erspart. Für Sie bleibt nur das übrig, was mühelos von der Hand geht.
Chemie und strenge Gerüche lieber umgehen
Für viele gehören Renovierung und Grundreinigung selbstverständlich zum Umzug, doch aggressive Dämpfe sind während der Schwangerschaft eine heikle Sache. Halten Sie sich aus belasteten Räumen fern.
- •Das Streichen, Lackieren und das Verlegen von Böden mit Klebstoffen geben Sie an andere ab und lüften anschließend ordentlich durch.
- •Lassen Sie scharfe Reiniger stehen, nehmen Sie stattdessen milde Mittel und ziehen Sie sich Handschuhe an.
- •Bringen Sie die Renovierung der neuen Wohnung am besten so früh hinter sich, dass frische Farbe bis zum Einzug restlos ausgedünstet hat.
- •Bleiben Sie am Umzugstag lieber im Freien oder in Räumen, die schon gut durchgelüftet sind.
Der richtige Zeitpunkt, Pausen und eine gute Vorbereitung
Haben Sie bei der Terminwahl freie Hand, empfinden viele das zweite Trimester als die angenehmste Zeit: Die Übelkeit der Anfangswochen ist meist überstanden, und der Bauch fällt noch nicht sonderlich ins Gewicht. Legen Sie den Umzug so, dass er einige Wochen vor dem Entbindungstermin erledigt ist, damit Ihnen für das Einrichten des Babyzimmers genügend Ruhe bleibt.
Richten Sie den Tag so ein, dass Ihnen ausschließlich leichte Aufgaben zufallen: Listen im Blick behalten, den Helfern zeigen, welcher Karton wohin gehört, und für Getränke sorgen. Stellen Sie einen bequemen Stuhl bereit, halten Sie genug Wasser parat und gönnen Sie sich regelmäßige Ruhepausen. Ein gut gefüllter Karton mit Unterlagen, Medikamenten, Ladegeräten und einem kleinen Snack sollte in Reichweite bleiben, falls Sie sich zwischendurch einmal zurückziehen wollen.
Mit welchen Kosten muss ich für einen Umzug rechnen, bei dem ich mich schonen kann?
Damit Sie entspannt planen können, liegt der Preis schon vorab fest. Zur Orientierung starten unsere Stundenpakete bei 260 € für zwei Helfer samt LKW über zwei Stunden, 415 € für drei Helfer über drei Stunden und 720 € für vier Helfer über vier Stunden. Für einen kompletten Wohnungsumzug innerhalb Berlins beginnt der Festpreis bei einem Zimmer ab 490 €.
Den genauen Festpreis legen wir nach einer kostenlosen Besichtigung fest, und er verändert sich am Umzugstag nicht mehr. Wenn Sie unser Anfrageformular nutzen, bekommen Sie 75 € Rabatt. Alle Pakete stehen in der Preisübersicht.
Schwanger und vor dem Umzug: das möchten werdende Eltern wissen
Darf ich in der Schwangerschaft umziehen?
Ziehen dürfen Sie durchaus, wichtig ist nur, dass Sie selbst weder Schweres anheben noch tragen und auch nicht auf Leitern klettern. Das größte Risiko ist die körperliche Überlastung. Reichen Sie das Kräftezehrende weiter und kümmern Sie sich lieber ums Organisieren und die leichten Handgriffe. Wenn Beschwerden auftreten oder eine Risikoschwangerschaft vorliegt, klären Sie das Vorhaben vorher am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrer Hebamme.
Wie viel darf ich schwanger heben?
Eine grobe Faustregel besagt, dass regelmäßiges Heben bei Schwangeren etwa fünf Kilogramm nicht überschreiten sollte, und zum Ende der Schwangerschaft hin sogar noch weniger. An einem Umzugstag ist diese Grenze rasch erreicht, weshalb Sie das Tragen besser ganz den Helfern oder einem Umzugsteam übergeben und höchstens selbst ein paar leichte Kartons befüllen.
Welcher Zeitpunkt eignet sich am besten für den Umzug?
Viele werdende Mütter erleben das zweite Trimester als angenehmste Phase, weil die Übelkeit der Anfangswochen abgeklungen ist und der Bauch noch nicht allzu sehr im Weg ist. Bis kurz vor dem errechneten Termin sollte alles über die Bühne sein, sodass Ihnen genug Ruhe bleibt, das Babyzimmer herzurichten und wirklich anzukommen. Planen Sie großzügig Puffer ein.
Übernehmen Sie den gesamten Umzug für mich?
Ja. Angefangen bei der kostenlosen Besichtigung, weiter übers Einpacken, den Transport bis hin zum Aufbau kümmern wir uns um jeden Schritt, damit Sie sich schonen können. Ihr Festpreis ist schon im Voraus verbindlich und bleibt am Umzugstag unangetastet. Rufen Sie uns werktags zwischen 9 und 18 Uhr unter 030 754367397 an oder schicken Sie rund um die Uhr Ihre Online-Anfrage.
Warum wir den Trageweg zuerst messen
Gerade wenn Sie selbst nicht tragen sollen, entscheidet der Weg im Haus darüber, wie viele Hände nötig sind.
In den Friedrichshainer Gründerzeithäusern liegt zwischen Wohnungstür und Ladekante mehr, als ein Grundriss zeigt: das Podest vor der Tür, der Radius im Treppenauge, vier oder fünf Läufe ohne Kabine und, bei einer Wohnung im Seitenflügel oder Quergebäude, zusätzlich der Weg über den Hof. Diese Strecke legt jeder Karton und jedes Möbelstück einzeln zurück, meist ein Dutzend Mal und öfter.
Deshalb nehmen wir beim kostenlosen Ortstermin genau diese Maße auf und nicht nur die Quadratmeterzahl. Daraus ergibt sich, wie viele Leute anrücken, welches Fahrzeug an die Bordsteinkante passt, ob die Halteverbotszone für 85 € je Anschrift nötig wird und ob sich ein Möbellift für 239 € am halben Tag rechnet. Steht das fest, steht auch die Summe, und am Umzugstag wird daran nichts mehr gedreht.
Bleiben Sie ruhig sitzen, das Anpacken ist unsere Sache
Schreiben Sie uns, wie viel Hausrat zusammenkommt und für wann der Termin gedacht ist. Alles, was mit Schleppen, Anheben und Zusammenschrauben zu tun hat, liegt danach bei uns, und Ihre Kraft bleibt da, wo sie jetzt hingehört: bei Ihnen und Ihrem Kind.
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