Umzugsunternehmen Berlin Friedrichshain

Umzugscheckliste: der Zeitplan von acht Wochen bis zum Umzugstag

Anstrengend wird ein Umzug selten wegen des Möbelgewichts, sondern weil sich die Aufgaben zum Schluss stapeln. Wer früh beginnt und die Schritte über die Wochen verteilt, kommt gelassen in der neuen Wohnung an. Diese Liste zerlegt den Ablauf deshalb in Abschnitte: acht, sechs, vier und zwei Wochen vorher sowie den Umzugstag selbst. Was erledigt ist, wird abgehakt, und liegen bleibt nichts.

8 Wochen vorher: Grundlagen klären

  • Den bestehenden Mietvertrag durchsehen und rechtzeitig kündigen, in der Regel gilt eine Frist von drei Monaten zum Monatsende.
  • Einen Umzugstermin wählen, idealerweise mit etwas Spielraum und bloß nicht ausgerechnet auf den Monatsersten gelegt.
  • Sich festlegen: Packen Sie alles in Eigenregie an oder holen Sie sich ein Team dazu. Fällt die Wahl auf ein Unternehmen, sichern Sie sich jetzt Angebote und Besichtigungstermine, denn die guten Slots sind bei uns im Kiez schnell vergriffen.
  • Groben Kostenrahmen abstecken. Unsere Preisliste liefert Ihnen einen ersten Anhaltspunkt, den Festpreis nennen wir dann nach der Besichtigung.
  • Mit dem Ausmisten loslegen: Alles, was nicht mitkommt, muss weder verpackt noch die Treppe hinuntergetragen werden.

6 Wochen vorher: aussortieren und organisieren

  • Einmal Keller, Dachboden und sämtliche Abstellräume systematisch durchforsten. Was sperrig oder unbrauchbar ist, darf schon jetzt verschwinden, notfalls über eine Entrümpelung oder Haushaltsauflösung.
  • Falls nötig, für den Umzugstag rechtzeitig Urlaub einreichen.
  • Ziehen Kinder mit, am neuen Wohnort früh einen Platz in Kita oder Schule sichern.
  • Nachsendeauftrag bei der Post vorbereiten.
  • Verpackungsmaterial abschätzen. Wie viele Kartons am Ende zusammenkommen, verrät Ihnen unsere Umzugsmaterial-Checkliste.

4 Wochen vorher: packen und ummelden vorbereiten

  • Ans Einpacken gehen, beginnend mit allem, das Sie ohnehin nur selten in die Hand nehmen. Wie das ordentlich und bruchsicher gelingt, lesen Sie in unserer Anleitung Umzugskartons richtig packen.
  • Die Kisten beschriften: Wer Raum und Inhalt notiert, erspart sich in der neuen Wohnung langes Suchen.
  • Für die neue Adresse Strom, Gas, Internet und Telefon anmelden und die alten Verträge parallel ummelden oder kündigen.
  • Notieren, wo überall die Adresse geändert werden muss: Bank, Versicherung, Arbeitgeber und laufende Abos.
  • Bei Bedarf eine Halteverbotszone beantragen, damit der LKW direkt vor der Haustür halten kann.
  • Besonders sperrige Einzelstücke früh ansprechen: Bei einem Klavier zahlt sich der spezialisierte Klaviertransport aus.

2 Wochen vorher: Feinschliff

  • Ummeldung vorbereiten: Für die Anmeldung des neuen Wohnsitzes beim Bürgeramt bleiben nach dem Einzug zwei Wochen Zeit, deshalb den Termin lieber jetzt buchen.
  • Schon vorab die Möbel auseinanderbauen, die nicht erst am Umzugstag zerlegt werden sollen. Fehlt dafür die Zeit, legen Sie die Möbelmontage einfach mit ins Paket.
  • Den Nachbarn im alten wie im neuen Haus rechtzeitig Bescheid geben, wann der Umzug ansteht.
  • Wäsche waschen, Kühlschrank leeren und rechtzeitig abtauen.
  • Einen Karton für die erste Nacht zusammenstellen: Bettzeug, Kaffee, Ladekabel, Toilettenpapier, Werkzeug und die wichtigen Papiere.

Am Umzugstag

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    Die Wege frei räumen: Halteverbot absichern, das Treppenhaus freihalten und bei Bedarf den Fahrstuhl blockieren. Denn je kürzer die Strecke zum Wagen, umso zügiger ist alles verladen.

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    Alte Wohnung übergeben: Zählerstände von Strom, Gas und Wasser notieren, die Wohnung mit dem Vermieter abnehmen, Schlüssel übergeben.

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    Verladen und losfahren: erst die Kartons, damit der Treppenlauf frei bleibt, danach die schweren Möbel, Empfindliches gut gepolstert. Mit eingespielter Mannschaft sind Tragen und Fahren meist an einem Tag erledigt.

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    Ankommen und einrichten: Kisten nach Beschriftung in die richtigen Räume stellen, zuerst Betten und die wichtigsten Möbel aufstellen. Auch am neuen Ort die Zählerstände aufschreiben.

Leeres Wohnzimmer mit beschrifteten Kartonstapeln am Umzugstag

Nach dem Umzug: nicht vergessen

  • Binnen zwei Wochen beim Bürgeramt ummelden und dabei gleich die Adresse im Ausweis anpassen lassen.
  • Die neue Anschrift überall aktualisieren: bei der Kfz-Zulassung, der Bank, den Versicherungen und den Onlineshops.
  • Kaution der alten Wohnung im Blick behalten.
  • Die Kartons zurückgeben oder für das nächste Mal platzsparend flach zusammenfalten.

Liegt zwischen Auszug und Einzug eine Lücke, muss der Hausrat nicht im Weg stehen: Im gesicherten Lager steht er trocken, sauber und versichert. Alles Weitere dazu auf der Seite zur Lagerung.

Rund um die Vorbereitung: das wird uns oft gefragt

Ab wann lohnt es sich, den Umzug zu planen?

Bei einem gewöhnlichen Wohnungsumzug sind acht Wochen Vorlauf völlig ausreichend. Sobald aber ein Umzugsunternehmen, ein freier Tag am Umzugstermin oder eine Halteverbotszone ins Spiel kommt, planen Sie besser zehn bis zwölf Wochen, denn die gefragten Termine sind hier in Friedrichshain rasch ausgebucht. Muss es schneller gehen, klappt vieles auch spontan, dann arbeiten wir dieselbe Checkliste einfach in verdichteter Form ab.

Was ist am Umzugstag am wichtigsten?

Am meisten zählt, dass die Laufwege frei bleiben und alle wissen, welcher Karton in welchen Raum gehört. Also die Kisten deutlich beschriften, eine separate Box für die erste Nacht beiseitestellen, den Kühlschrank rechtzeitig abtauen und die Zählerstände aufschreiben. Packt ein eingespieltes Team mit an, sind Tragen und Fahren in aller Regel an einem einzigen Tag geschafft.

Brauche ich für den Umzugstag eine Halteverbotszone?

Am Boxhagener Platz und in den engen Altbaustraßen zahlt sich das besonders aus, weil sonst kein Stellplatz vor dem Haus frei bleibt und jede Kiste fünfzig Meter weiter getragen werden muss. Eine rechtzeitig eingerichtete Fläche spart Zeit und damit Geld. Antrag und Aufstellung übernehmen wir auf Wunsch; Einzelheiten stehen auf unserer Seite zur Halteverbotszone.

Was kommt bei einem gut geplanten Umzug an Kosten zusammen?

Eine grobe Orientierung geben die Stundenpakete: zwei Leute samt Fahrzeug ab 260 €, drei ab 415 €. Für eine kleine Wohnung im Stadtgebiet beginnen die Festpreise bei 490 €. Fest steht die Summe erst nach dem kostenlosen Ortstermin. Über das Formular gehen zusätzlich 75 € ab. Fragen? Rufen Sie werktags an unter 030 754367397 an.

Was den Umzugstag wirklich lang macht

Ein Punkt fehlt auf den meisten Umzugslisten und macht später den Unterschied: die Frage, wie Ihre Möbel eigentlich aus dem Haus kommen.

Was einen Umzugstag lang macht, sind selten die Kilometer. Es sind die vier oder fünf Treppenläufe ohne Kabine, das enge Treppenauge, die Hofdurchfahrt und die Meter vom Aufgang bis zum Bordstein. Steht das Fahrzeug zwei Querstraßen entfernt, verdoppelt sich diese Strecke, und zwar bei jedem einzelnen Gang.

Deshalb nehmen wir beim kostenlosen Ortstermin genau diese Maße auf und nicht nur die Quadratmeterzahl. Daraus ergibt sich, wie viele Leute anrücken, welches Fahrzeug an die Bordsteinkante passt, ob die Halteverbotszone für 85 € je Anschrift nötig wird und ob sich ein Möbellift für 239 € am halben Tag rechnet. Steht das fest, steht auch die Summe, und am Umzugstag wird daran nichts mehr gedreht.

Lieber gleich abgeben statt selbst schleppen?

Nennen Sie uns Zimmerzahl, beide Anschriften und den Wunschtermin, um alles Weitere rund um Ihren Umzug in Berlin kümmern wir uns. Ist der kostenlose Ortstermin gelaufen, steht die Summe, und am Umzugstag kommt nichts obendrauf.

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