Umzugsglossar: die wichtigsten Fachbegriffe kurz erklärt
Halteverbotszone, Beiladung, Kubikmeter: Beim Umziehen begegnen Ihnen plötzlich lauter Begriffe, die im Alltag sonst kaum eine Rolle spielen. Deshalb haben wir die wichtigsten davon von A bis Z gesammelt und knapp erläutert, damit Angebot und Besichtigung für Sie keine Rätsel bereithalten.
- Beiladung
- Ihre Sachen reisen gemeinsam mit den Sendungen anderer Kunden auf demselben LKW. Gerade bei wenig Umzugsgut und weiten Strecken drückt das den Preis, dafür müssen Sie beim Termin ein bisschen beweglich bleiben.
- Bohlen
- Kräftige Holzbretter, die wir über Treppen und Absätze legen, damit dort eine glatte Rampe entsteht und schwere Möbel gefahrlos darüber rollen oder rutschen.
- Demontage
- Vor dem Transport bauen wir Möbelstücke wie Schrankwände oder Betten sachgerecht auseinander. In der neuen Wohnung setzen wir dann alles Schritt für Schritt wieder zusammen.
- Etagenzuschlag
- Mehrarbeit, die entsteht, sobald ohne Aufzug über etliche Etagen geschleppt werden muss. In einem ordentlichen Festpreis steckt genau dieser Mehraufwand schon mit drin.
- Festpreis
- Ein fest zugesagter Gesamtbetrag, den wir nach der Besichtigung schriftlich fixieren und der am Umzugstag garantiert nicht weiter klettert. Gegenstück zur Abrechnung nach Stunden.
- Halteverbotszone
- Ein behördlich genehmigter, für uns reservierter Parkstreifen unmittelbar vor dem Haus, sodass der LKW dicht an den Eingang rollt. Beim Bezirksamt in Berlin stellen wir den Antrag dafür üblicherweise einige Wochen im Voraus.
- Kubikmeter (m³)
- Die Maßeinheit, mit der sich das Volumen Ihres Umzugsguts beziffern lässt. Danach richten sich Fahrzeuggröße, Teamstärke und ein Großteil des Preises. Bei einer 3-Zimmer-Wohnung kommen häufig 30 bis 45 m³ zusammen.
- Leergut
- Umzugskartons und Behälter, die schon da stehen, aber noch leer sind. Wer früh genug reichlich davon zur Hand hat, kann in Ruhe durchpacken, ohne zwischendurch stocken zu müssen.
- Möbellift
- Eine aussen angesetzte Aufzugsleiter, die Möbel und Kartons am Fenster oder über den Balkon nach oben und wieder nach unten transportiert. Ideal bei engen Treppenhäusern oder hohen Etagen.
- Nachsendeauftrag
- Ein Service der Post, der Ihre Post nach dem Wohnungswechsel für eine gewisse Zeit automatisch an die neue Adresse weiterleitet. Wer ihn früh genug stellt, erspart sich Ärger.
- Packmaterial
- Der Sammelbegriff für Kartons, Luftpolsterfolie, Packpapier, Klebeband und Decken. Hochwertiges Material bewahrt empfindliche Stücke vor Schäden und macht das Einpacken spürbar flotter.
- Rangierung
- Das gekonnte Manövrieren klobiger Möbel durch schmale Flure, Türrahmen und enge Kurven. Ob Wände und Möbel heil bleiben, hängt hier ganz von der Erfahrung ab.
- Sperrgut
- Ausgesprochen voluminöse oder sperrige Dinge, etwa Sofas, Schränke oder Waschmaschinen, für die es mehr als zwei Leute und meist zusätzliches Gerät braucht.
- Transportversicherung
- Absicherung Ihres Umzugsguts während des Transports. Als Umzugsfirma stehen wir laut Gesetz mit 620 € auf den Kubikmeter gerade, und das ist bei uns schon im Preis mit drin.
- Tragehilfen
- Hilfsmittel wie Tragegurte, Sackkarren und Rollbretter, die das Anheben leichter machen und den Rücken der Träger schonen.
- Umzugsgut
- Sammelbegriff für alles, was letztlich im LKW verstaut wird, von Möbeln über Kartons und Geräte bis hin zu Sperrgut. Je größer sein Volumen, desto höher der Aufwand.
- Umzugskarton
- Die übliche Kiste beim Umzug, in der Regel etwa 65 Liter gross. Schweres wie Bücher packen Sie in kleine, Leichtes in grosse Kartons, damit kein Boden durchbricht.
- Volumenberechnung
- Das Abschätzen der Kubikmeter auf Basis von Zimmeranzahl und Mobiliar. Während der Besichtigung wird daraus eine verlässliche Grösse für Ihr Angebot.
- Zwischenlagerung
- Das befristete Unterstellen Ihres Hausrats, falls sich zwischen Auszug und Einzug ein zeitlicher Spalt auftut. Bei uns lagert Ihr Umzugsgut so lange geschützt vor Nässe, Schmutz und Diebstahl.
Sollte ein Begriff fehlen oder etwas unverständlich bleiben, sprechen Sie uns direkt darauf an. Wie die einzelnen Services konkret ablaufen, lesen Sie auf der Seite Leistungen; was bei einem Umzug preislich auf Sie zukommt, zeigt Preise. Noch mehr Hintergrundwissen finden Sie in unserem Umzugsratgeber.
Warum wir den Trageweg zuerst messen
Ein Begriff taucht in fast jeder Erklärung auf dieser Seite auf: der Trageweg, also die Strecke von der Wohnungstür bis zur Ladekante.
In den Friedrichshainer Gründerzeithäusern liegt zwischen Wohnungstür und Ladekante mehr, als ein Grundriss zeigt: das Podest vor der Tür, der Radius im Treppenauge, vier oder fünf Läufe ohne Kabine und, bei einer Wohnung im Seitenflügel oder Quergebäude, zusätzlich der Weg über den Hof. Diese Strecke legt jeder Karton und jedes Möbelstück einzeln zurück, meist ein Dutzend Mal und öfter.
Deshalb nehmen wir beim kostenlosen Ortstermin genau diese Maße auf und nicht nur die Quadratmeterzahl. Daraus ergibt sich, wie viele Leute anrücken, welches Fahrzeug an die Bordsteinkante passt, ob die Halteverbotszone für 85 € je Anschrift nötig wird und ob sich ein Möbellift für 239 € am halben Tag rechnet. Steht das fest, steht auch die Summe, und am Umzugstag wird daran nichts mehr gedreht.
Noch Fragen rund um Ihren Umzug?
Jeden einzelnen Schritt erläutern wir Ihnen in verständlicher Sprache und nennen nach der kostenlosen Besichtigung Ihren festen Preis. Über das Formular sparen Sie 75 €.
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